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Ausbildung zum/r Altenpfleger/in

Wir bieten eine dreijährige Vollzeitausbildung in der Altenpflege nach dem Altenpflegegesetz (AltPflG) aus dem Jahr 2003 an.

Ausbildungsumfang

Die Ausbildung umfasst insgesamt mindestens 4.600 Unterrichtsstunden und dauert drei Jahre. Die theoretische Ausbildung hat einen Anteil von 2.100 Stunden und wird im Fachseminar durchgeführt. Die praktische Ausbildung von 2.500 Stunden erfolgt in den stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen unserer Ausbildungspartner. Die Zusammenarbeit zwischen dem Fachseminar und den Trägern der praktischen Ausbildung ist in Kooperationsverträgen geregelt.

Die Ausbildung erfolgt im Wechsel von Abschnitten des theoretischen Unterrichts und der praktischen Ausbildung im sogenannten Blocksystem.

Fragen?

Michaela Preisigke
Stellv. Seminarleitung
0203 48 29 501 80
m.preisigke@kath-fachseminar.de

Inhalte der theoretischen Ausbildung

  • Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers
  • Krankheitslehre
  • Pflege

Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung wird in folgenden Einrichtungen vermittelt:

Heime im Sinne des Heimgesetzes
Stationäre Pflegeeinrichtungen
Ambulante Pflegeeinrichtungen  

Die einzelnen Abschnitte der praktischen Ausbildung finden, in Abstimmung mit dem Anstellungsträger und dem Fachseminar, in Einrichtungen der geriatrischen oder gerontopsychiatrischen Pflege statt. In der praktischen Ausbildung wird die Umsetzung der Theorie in die Praxis, unter professioneller Begleitung in den uns angeschlossenen Einrichtungen, gewährleistet. 

Ausbildungsziel

Die Ausbildung in der Altenpflege soll Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die zur selbstständigen, eigenverantwortlichen und geplanten Pflege, einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. Sie soll darüber hinaus dazu befähigen mit anderen in der Altenpflege tätigen Personen zusammenzuarbeiten.

Jahresurlaub

Der Jahresurlaub ist vom Träger der praktischen Ausbildung zu gewähren. 

Prüfung

Die Altenpflegeausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung ab. Sie besteht aus einem schriftlichen, praktischen und mündlichen Teil. Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen zur Erteilung der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung vor, erteilt die staatliche Behörde die Erlaubnisurkunde.

Unterrichtszeiten

Täglich von montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Eine Unterrichtswoche umfasst 35 Unterrichtsstunden.

Tätigkeitsfelder

Zu nennen sind hier zum Beispiel Stellen

  • in der häuslichen (ambulanten) Pflege zur Beratung, Betreuung und Pflege
  • in Alten- und Pflegeheimen
  • in geriatrischen Kliniken
  • in Rehabilitationseinrichtungen
  • in gerontopsychiatrischen Pflegebereichen oder Kliniken
  • in Tagespflegeeinrichtungen
  • im Betreuungsbereich für alte Menschen
  • in der offenen Seniorenarbeit (wie z.B. Seniorentreffen, Begegnungsstätten, Seniorenreisen etc.)
  • in der Hospizarbeit
  • als Gutachter im Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)

Und danach? Wie geht es weiter und was kann ich mit der Ausbildung anfangen? Perspektiven auf einen Blick! Nach Abschluss der Ausbildung haben Sie die Möglichkeit Karriere zu machen. Folgende Möglichkeiten erschließen sich u.a.:

Fachweiterbildung

  • Fachpflegekraft für Gerontopsychiatrie
  • Wundmanagement
  • Fachpflegekraft für Palliativpflege
  • Fachpflegekraft für Onkologie

Ausbildungsbegleiter/in

  • Praxisanleiter/in

Studium

  • Pflegepädagogik
  • Pflegewissenschaft
  • Pflegemanagement

Management

  • Wohnbereichsleitung
  • Pflegedienstleitung 
  • Einrichtungsleitung